Bologna - Il Cinema ritrovato


vom 30. Juni bis 7. Juli 2007

Reihe: Chaplin

The Bank

(Die Bank, Charlie in der Bank), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1915
Produktion: Essanay Film Manufacturing Company - Verleih: The General Film Company, Inc. - Produzent: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Regisseur: Charles Chaplin - Regieassistent: Ernest Van Pelt - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: William C. Foster - Harry Ensign (/xx/) - Darsteller: Carrie Clark Ward Bank Customer (/xx/) - Wesley Ruggles Bank Customer (/xx/) - Paddy McGuire Cashier in White Coat (/xx/) - Lee Hill Tall Robber with Moustache (/xx/) - Frank J. Coleman Bank Robber (/xx/) - Lawrence A. Bowes Bond Salesman (/xx/) - Lloyd Bacon Bank Robber (/xx/) - Leo White Clerk (/xx/) - Carl Stockdale Cashier - John Rand Bank Robber and Salesman (/xx/) - Edna Purviance Stenographer - Charles Inslee Bank President (AKA Charles Insley) - Fred Goodwins Bald Cashier / Bank Robber with Derby (/xx/) - Charles Chaplin Janitor - Billy Armstrong Another Janitor -

A countess from Hong Kong

(Die Gräfin von Hongkong), Regie:   Charles Chaplin, Grossbritannien - 1965
Produktion: Universal Pictures - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: Arthur Ibbetson - Musik: Charles Chaplin - Darsteller: Margaret Rutherford - Sophia Loren Natascha - Tippi Hedren - Sydney Chaplin - Charles Chaplin - Marlon Brando Ogden Mears -
Inhaltsangabe : Ogden Mears, frischgebackener Botschafter der Vereinigten Staaten, macht in Hongkong die Bekanntschaft der exilrussischen Gräfin Natascha. Auf einer Schiffspassage trifft er sie überraschend wieder: Die mittellose Emigrantin hat sich in seinem Kabinenschrank versteckt, um auf diesem Weg heimlich nach Amerika zu gelangen. Als Ogden ihr nicht helfen will, droht Natascha mit einem Skandal. Ein aberwitziges Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Die exilrussische Gräfin Natascha schlägt sich in der britischen Kronkolonie Hongkong als Edelprostituierte durch. An Bord eines vor Anker liegenden Schiffes lernt sie den milliardenschweren Öl-Erben Ogden Mears kennen und erkennt ihre Chance: Sie versteckt sich im Schrank seiner Kabine, um auf diese Weise illegal in die USA einzureisen. Als der verdutzte Ogden die blinde Passagierin entdeckt, ist er außer sich. Denn als hochrangiger US-Diplomat darf er sich unter keinen Umständen mit einer Dame zweifelhaften Rufs sehen lassen. Während er nach einem Ausweg aus der Situation sucht, legt das Schiff ab. Zähneknirschend teilt Ogden nun die Kabine mit der launischen Gräfin. Bis zur nächsten Station in Honolulu muss das Problem gelöst werden, denn hier kommt Ogdens Noch-Ehefrau Martha an Bord. Um Natascha zu helfen, arrangiert er eine Scheinehe mit seinem Kammerdiener Hudson - doch damit fangen die eigentlichen Komplikationen erst an. In all dem Chaos wird Ogden bewusst, dass er sich in Natascha verliebt hat. Doch um mit ihr zusammenzuleben, müsste er seine soeben begonnene Karriere als Botschafter opfern. (BR Presse)

The cure

(Die Kur), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1917
Produktion: Lone Star Corporation - Verleih: Mutual Film - Produzent: Charles Chaplin - Henry P. Caulfield - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: William C. Foster - Roland H. Totheroh - Darsteller: Tom Wood Patient - Loyal Underwood Patient - Janet Sully Woman - William Gillespie Patient - John Rand Sanitarium Attendant - Edna Purviance The Girl - James T. Kelley Sanitarium Attendant - Frank J. Coleman Head of Sanitarium - Charles Chaplin The Inebriate - Eric Campbell The Man with the Gout - Leota Bryan Nurse - Henry Bergman Masseur - Albert Austin Sanitarium Attendant -

The Gold Rush

(Goldrausch), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1925
Produktion: United Artists - Produzent: Charles Chaplin - Produktionsleiter: Alfred Reeves - Regisseur: Charles Chaplin - Regieassistent: A. Edward Sutherland AKA Eddie Sutherland - Harry d'Abbadie d'Arrast - Charles F. Reisner - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: Jack Wilson - Roland H. Totheroh - Architekt: Charles D. Hall - Darsteller: Tiny Sandford Barman - Mack Swain Big Jim McKay - Albert Austin Schürfer - Malcolm Waite Jack Cameron - Art Walker Polizist - Tom Wood Schürfer - John Rand Schürfer - Barbara Pierce Manicüre - Henry Bergman Hank Curtis - Charles Chaplin Charlie - Heinie Conklin Schürfer - Kay Desleys Georgias Freundin - Allan Garcia Schürfer - Lita Grey /durch Georgia Hale abgelöst/ - Georgia Hale Georgia - Joan Lowell Georgias Freundin - Betty Morrissey Georgias Freundin - Tom Murray Black Larsen - A.J. O'Connor Polizist - Gypsy Hart Frau im Ballsaal (/xx/) -
Inhaltsangabe : Die Zeit des grossen Goldrausches in Hohen Norden von Alaska: auch Charlie Chaplin, der Tramp, irrt, wie abertausende, durch die Kälte und den Schnee der unwirtlichen Landschaft. Bei einem Schneesturm findet er Unterschlupf bei dem gesuchten Verbrecher Black Larsen (Tom Murray), und bald gesellt sich auch der dicke Big Jim (Mack Swain) dazu, der vor kurzem in seinem Claim einen Goldschatz gefunden hat. Aber seit Tagen gibt es nichts mehr zu essen, und das Los trifft Black Larsen, auf Nahrungssuche zu gehen. Mittlerweile wird Big Jim vor Hunger bald wahnsinnig und er sieht Charlie nur noch als Huhn vor sich, eine grossartige Szene folgt, und nur das Erscheinen eines Bären kann schliesslich Charlie vor dem hungrigen Big Jim retten. Dann trennen sich beider Wege, Big Jim kehrt zu seinem Berg zurück, wird dort aber von Black Larsen halb tot geschlagen. Aber Black Larsen kommt nicht weit, der Berg rächt sich für Jim. Charlie ist mittlerweile in die nahegelegene Goldgräberstadt gezogen und verliebt sich unglücklich in die schöne Tänzerin Georgia (Georgia Hale).... (lhg) Mit vielen anderen Goldgräbern zieht auch der Tramp Charlie 1889 über den verschneiten Chilkoot-Pass. Während eines Schneesturms sucht er Zuflucht in der Hütte von Black Larson, wo bald auch Big Jim McKay auftaucht, der auf seinem Claim soeben Gold gefunden hat. Bald leiden die Eingeschlossenen unter Hunger; und auf Black Larson fällt das Los, Verpflegung zu besorgen. Doch der macht sich aus dem Staub. Charlie kocht voller Verzweiflung schließlich einen seiner Schuhe, dessen Sohle er wie ein Feinschmecker verzehrt, während Big Jim unlustig das Oberleder kaut. Im Hungerwahn hält Big Jim Charlie für ein Huhn, das er vergeblich zu schlachten versucht. Als der Schneesturm nachlässt, trennen sich die beiden. In einem Tanzlokal verliebt sich Charlie in die Tänzerin Georgia, die ihn jedoch zunächst nicht ernst nimmt. Big Jim gelingt es erst mit Hilfe des Tramps, sein Gold wiederzufinden. Als Millionäre machen sich die beiden auf die Rückfahrt. Auf dem Schiff trifft Charlie durch Zufall Georgia wieder, und die beiden reisen einer gemeinsamen Zukunft entgegen. Charlie Chaplin 1889 auf der Suche nach Gold in Alaska: Wie so viele will der kleine Tramp sein Glück versuchen, auch wenn der ehrliche Tollpatsch für die raue Arbeit in der kargen Bergwelt besonders ungeeignet scheint. Von Hunger und Schneesturm bedroht, muss Charlie erst einige Abenteuer bestehen, bis er die schöne Tänzerin Georgia für sich gewinnen kann.... (arte Presse)
Anmerkungen: «Für "Goldrausch" war die Konstruktion zahlreicher Kulissen und Bauten notwendig, um die eisige Bergwelt Alaskas im kalifornischen Studio nachzuempfinden. Zum ersten Mal wurde der kleine Tramp aus der modernen Welt herausgerissen und in ein Milieu entführt, das ihm bisher fremd war. In einer abstrakten und quasi zeitlosen Einöde muss er hier gegen die Elemente kämpfen wie zuvor gegen die Gefahren der Großstadt. Und er besiegt sie mit der gleichen Naivität. "Goldrausch" ist einer der wenigen Filme, mit denen Chaplin nach seiner Fertigstellung voll zufrieden war. Formal war der Regisseur so 1925 auf dem Höhepunkt seiner Meisterschaft angelangt. Viele Szenen und Sequenzen des Films sind in die Filmgeschichte eingegangen: das Verzehren des Schuhs, wobei Chaplin mit vornehm gespreiztem Finger die Nägel ableckt, und den Schuhriemen wie Spaghetti um seine Gabel wickelt; der Brötchentanz und so weiter. Wie bei vielen seiner Werke gab es auch bei "Goldrausch" Verzögerungen, da die ursprünglich vorgesehene Darstellerin der Georgia, die erst 15-jährige Lita Grey, während der Drehtage von Chaplin geschwängert wurde, woraufhin dieser sie heiraten und für den Film durch Georgia Hale ersetzen musste. "Goldrausch" wurde der kommerziell erfolgreichste Chaplin-Film. Das Allroundtalent Chaplin brachte später jeweils neue - mit teilweise selbst gesprochenem - Kommentar und Musik versehene Fassungen des Films heraus. So auch die Version von 1942, die ARTE deutsch synchronisiert sendet....» (arte Presse)

His trysting place

(Der Treffpunkt, Sein Rendezvous), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1914
Produktion: Keystone Film Company - Verleih: Mutual Film - Produzent: Mack Sennett - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: Frank D. Williams - Darsteller: Vivian Edwards Woman Outside Restaurant - Edwin Frazee Thrown Pie Recipient - Billy Gilbert Diner in Overalls - Frank Hayes Diner in Bowler - Ted Edwards Diner with White Shoes - Nick Cogley Bearded Diner - Glen Cavender Cook / Park Police Officer - Helen Carruthers Clarice - Mack Swain Ambrose - Mabel Normand Mabel, The Wife - Charles Chaplin Clarence, the Husband - Phyllis Allen Ambrose's Wife -

The idle class

(Die faule Klasse, Feine Leute, Die feinen Leute), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1921
Produktion: First National Pictures Inc. - Regisseur: Charles Chaplin - Kamera: Roland H. Totheroh - Darsteller: Walter Bacon Extra (/xx/) - Mack Swain - Rex Story - Edna Purviance - Lita Grey Magd - Charles Chaplin - Catherine Vidor (/xx/) -

The kid

(Das Kind, Der Vagabund und das Kind), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1921
Produktion: First National Pictures Inc. - Produzent: Charles Chaplin - Regisseur: Charles Chaplin - Regieassistent: Charles Riesner - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: Jack Wilson Zweite Kamera - Roland H. Totheroh - Musik: Charles Chaplin Neufassung - Architekt: Charles D. Hall - Darsteller: Granville Redmond the artists' friend - Charles Riesner Bully (AKA Chuck Riesner) - Phyllis Allen - May White Frau des Polizisten - Tom Wilson Polizist - Robert Dunbar - Edna Purviance Die Dame - Carl Miller Der Mann - Raymond Lee Bullys kleiner Bruder - Albert Austin Dieb - Nellie Bly Baker Slum Nurse - Henry Bergman Kunst Agent und Nachasylwirt - Charles Chaplin The Tramp - Syd Chaplin - Jackie Coogan The Kid - Jack Coogan sr. Taschendieb - Lita Grey AKA Lillita MacMurray - Esther Ralston (/xx/) -
Inhaltsangabe : Vor seiner schäbigen Wohnung findet Charlie ein Wickelbaby, das eine junge ledige Mutter (Edna Purviance) ausgesetzt hatte. Nach fruchtlosen Versuchen, das Baby wieder los zu werden, findet sich Charlie mit seinem Schicksal als unfreiwilliger Ziehvater ab. Jahre später: die beiden sind ein perfektes Team geworden: der Kleine (Jackie Coogan) schmeisst mit Steinen Fensterscheiben ein, wie zufällig kommt Augenblicke später Charlie vorbei, um seine Dienste als Glaser anzubieten und die zerbrochenen Scheiben auszutauschen. Aus der Mutter ist eine berühmte Sängerin geworden, die verzweifelt ihr ausgesetztes Kind sucht. Ohne sich zu erkennen, kreuzen sich beider Wege. Der Junge wird krank, der herbeigerufene Arzt will den Kleinen in ein Waisenhaus einweisen, aber Charlie kann seinen Ziehsohn in letzter Minute retten. In der Zwischenzeit hat die Mutter eine Belohnung für das Finder ihres Sohnes ausgeschrieben: Charlies Wirt, bei dem die beiden Nachtasyl gefunden haben, bringt den schlafenden Jungen zur Polizei. Charlie, verzweifelt auf der Suche nach dem Kid, schläft ermattet vor der Türe seiner Wohnung ein: ihm träumt, er wäre im Himmel, bis ihn der Polizist weckt und zum Haus der Sängerin bringt, wo Mutter und Sohn auf ihn gewartet haben...
Kritiken : "Was Charlie Chaplin betrifft, scheint es mir immer mehr, dass er nicht nur als Filmschauspieler, sondern viel mehr noch als Filmdichter gross ist. er ist der Meister jener unliterarischen, spezifischen Filmsubstanz, von der kluge europäische Theoretiker träumen." (Bela Bálasz, Der Tag)
Anmerkungen: THE KID war der dritte Film, den Chaplin für die FIRST NATIONAL gedreht hatte. Für Chaplin war die Drehzeit und besonders die Fertigstellung aus privaten Gründen besonders anstrengend. Es war die Zeit der Scheidung Chaplins von seiner ersten Frau Mildred Harris, und ihre Anwälte versuchten, das Negativ des noch ungeschnittenen Filmes zu pfänden, um ihre Alimentenforderungen absichern zu können. So reisten die Filmbüchsen in einem Taxi kreuz und quer durch New York, nach New Jersey und schliesslich bis nach Utah, wo schliesslich Chaplin seinen Film fertig schneiden konnte. - In THE KID begegnete Chaplin dann aber auch seiner zweiten Frau, Lita Grey, die als Engel in der Paradiesszene auftritt. Die Ehe mit Mildred Harris wurde im November 1920 geschieden, jene mit Lita im August 1927 und kostete Chaplin rund zwei Millionen Dollar. «Jeder kennt das Findelkind und den Tramp - sie zählen zu den berühmtesten Paaren der Filmgeschichte, und sie haben Millionen von Zuschauern zu Tränen gerührt. Das "Lexikon des Internationalen Films" resümiert: "Chaplin reflektiert in seinem ersten abendfüllenden Spielfilm die eigene Kindheit. Eine sentimentale, bittere, sozialkritische Tragikomödie, in der sich Realismus, Romantik und Phantasmagorie dank Chaplins und des kleinen Jackie Coogans unwiderstehlicher Darstellung mit Gags und Slapsticks zu einem großen Kinovergnügen verbinden."» (arte Presse)

Mabel's busy day

(Mabels unruhiger Tag), Regie:   Mabel Normand, USA - 1914
Produktion: Keystone Film Company - Verleih: Mutual Film - Produzent: Mack Sennett - Regisseur: Mack Sennett - Mabel Normand - Kamera: Frank D. Williams - Darsteller: Harry McCoy Hot Dog Thief - William Hauber Customer - Alice Howell Spectator - Edgar Kennedy Tough Hot Dog Customer - Henry Lehrman Spectator - Grover Ligon Vendor - Wallace MacDonald Spectator - Frank Opperman Spectator - Mack Sennett Customer - Al St. John Policeman - Edwin Frazee Freeloader - Charley Chase Spectator - Mabel Normand Mabel - Slim Summerville Policeman - Dan Albert Vendor / Spectator - Chester Conklin Police Sergeant - Charles Avery Policeman - Billie Bennett Spectator - Charles Bennett Spectator - Charles Chaplin Tipsy Nuisance - Glen Cavender Customer - Helen Carruthers Spectator -

Mabel's strange predicament

(Mabels peinliche Lage), Regie:   Mabel Normand, USA - 1914
Produktion: Keystone Film Company - Verleih: Mutual Film - Produzent: Mack Sennett - Regisseur: Mabel Normand - Drehbuch: Henry Lehrman - Kamera: Frank D. Williams - Hans F. Koenekamp - Darsteller: Harry McCoy Mabel's Admirer - Henry Lehrman Guest in lobby - Sadie Lampe Hotel Guest - Billy Gilbert Bellman - Frank Cooley Hotel Manager - Chester Conklin Husband - Alice Davenport Wife - Al St. John Bellboy - William Hauber Hotel Guest - Mabel Normand Mabel - Charles Chaplin Drunk -

The Masquerader

(Die Maskerade), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1914
Produktion: Keystone Film Company - Verleih: Mutual Film - Produzent: Mack Sennett - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: Frank D. Williams - Darsteller: Frank Dolan Boy - Dixie Chene Actress - Glen Cavender Other Director - Vivian Edwards Actress - Billy Gilbert Cameraman - Grover Ligon Actor - Gene Marsh Actress - Mabel Normand Actress Outside Studio - Frank Opperman Actor - Helen Carruthers Actress - Billie Bennett Actress - Cecile Arnold Actress - Charles Chaplin Film Actor / Beautiful Stranger - Charley Chase Actor - Minta Durfee Leading Lady - Harry McCoy Actor - Charles Murray Film Director - Fritz Schade (--??--) - Chester Conklin Film Actor - Jess Dandy Actor / Villain - Dan Albert Cameraman - Roscoe 'Fatty' Arbuckle Film Actor -

Modern Times

(Moderne Zeiten), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1936
Produktion: United Artists - Produzent: Charles Chaplin - Regisseur: Charles Chaplin - Regieassistent: Carter de Haven - Henry Bergman - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: Roland H. Totheroh - Ira H. Morgan - Musik: Charles Chaplin - Architekt: Russell Spencer - Charles D. Hall - Darsteller: Myra McKinney - Murdoch McQuarrie - Louis Natheaux - Ted Oliver - John Rand - Cecil Reynolds - Tiny Sandford Big Bill/Arbeiter - Richard Alexander (AKA Dick Alexander) - Sam Stein Vorarbeiter - Juana Sutton - Hank Mann - Fred Maltesta - Henry Bergman Cafébesitzer - Stanley Blystone Sheriff Couler - Charles Chaplin Ein Arbeiter - Chester Conklin Mechaniker - Heinie Conklin - Allan Garcia Fabrikbesitzer - Paulette Goddard Gamine - Lloyd Ingraham - Walter James - Edward Kimball - Edward J. Le Saint - Jack Low - Wilfred Lucas - Gloria DeHaven Gamin's Sister (/xx/) -
Inhaltsangabe : Charlie ist Fließbandarbeiter in der Fabrik. Mit zwei riesigen Schraubenschlüsseln bewaffnet, hat er so lange den immer gleichen Handgriff auszuführen, bis er überschnappt und in euphorischem Wahnsinn die ganze Fabrik auf den Kopf stellt. Er landet in einer Nervenheilanstalt. Bei der Entlassung gibt man ihm den Rat, künftig jede Aufregung zu vermeiden. Auf der Straße gerät er in eine Demonstration von Arbeitslosen und wird prompt als vermeintlich gefährlicher Kommunist inhaftiert. lm Gefängnis holt er sich unfreiwillig einen Kokainrausch und fühlt sich plötzlich so stark, dass er im Alleingang eine Häftlingsrevolte niederschlägt. Wegen guter Führung wird er entlassen. Er findet Anstellung in einer Werft, wo er versehentlich ein großes Schiff vom Stapel Iässt. Wieder steht er auf der Straße und jetzt sehnt er sich nach dem ruhigen Gefängnisleben zurück. Um festgenommen zu werden, nimmt er einen Brotdiebstahl auf sich, den in Wirklichkeit ein junges Mädchen begangen hat. Keiner glaubt ihm. Doch er erzwingt seine Festnahme, indem er in einer Cafeteria eine große Zeche nicht bezahlt. lm Polizeiwagen trifft er das Mädchen wieder. Durch einen kleinen Verkehrsunfall werden sie aus dem Wagen geschleudert und fliehen. Von nun an sind sie unzertrennlich. Charlies nächste Beschäftigung als Nachtwächter in einem Kaufhaus dauert nur eine Nacht. In Einbrechern erkennt er Kameraden aus dem Gefängnis wieder, bewirtet sie mit Sekt und wird am nächsten Morgen von der Polizei geholt. Nach seiner Entlassung wird er in einem Tanzcafé, in dem seine Freundin als Tänzerin auftritt, als singender Kellner angestellt. Aber die beiden müssen wieder fliehen, als die Fürsorge das Mädchen festnehmen will.... (ARTE Presse)
Kritiken : "Beim Fliessbandterror verliert er die Nerven, aber nicht die Formen: plötzlich schwebt er mit verzückt-graziösen Sprüngen, zierlich wie eine Ballettprinzessin, durch die Fabrikhallen. Charlie läuft nicht Amok, er tanzt Amok. Im Total- und Brutalkapitalismus der Fabrik ist er der einzige und letzte Sensible. Während die Kollegen, allesamt klobige Gesellen, in der Mittagspause stumpf an ihren Stullen kauen, kämpft Charlie den Kampf mit dem Fliessband pantomimisch weiter. So überragt Charlie mit Zwergencharme seine plumpe Umwelt: Lumpenaristokrat und Herrenmensch, kein hilflos-sentimentaler Clown." (Benjamin Henrichs, SZ, 1972) Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Eine Tragikomödie von bitter-ironischer Schärfe; mit einfachsten Mitteln, viel Bildwitz und Galgenhumor gestaltet, setzt der Film die vitalen Bedürfnisse des Menschen gegen die übertriebene Rationalisierung und Mechanisierung des Lebens." Und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung": "Selten genug vermag ein Kintopp so zu erheitern und gleichzeitig Rührung, Erschütterung und Mahnung zu sein ...".
Anmerkungen: " Mit bitterer Präzision fängt der Film die Monotonie der Fließbandarbeit ein. Eine riesige Maschine, die Charlie erfasst, zeigt die Bedrohung des Menschen. "'Moderne Zeiten' ist die Geschichte der Industrie, des privaten Unternehmertums, der Kreuzigung der Menschheit auf ihrer Jagd nach dem Glück.", sagt Chaplin über seinen Film, der einer der wenigen Hollywood-Filme der 30er Jahre ist, die sich mit den Problemen der Industriegesellschaft ernsthaft auseinandersetzen. Autor, Regisseur, Komponist und Produzent Chaplin schuf eine eigenwillige Mischung aus Stumm- und Tonfilm. Chaplin, der das Aufkommen des Tonfilms als Bedrohung für die Kinokunst empfand, verweigert darin seinem Tramp weiter das Wort und setzt stattdessen einzig auf Gestik und Mimik als Ausdrucksmittel. Nur einmal öffnet der Tramp Charlie den Mund: um in einem Phantasiekauderwelsch als Tellerwäscher ein Lied vorzutragen. Die Verwendung des Tons ist in diesem Film hingegen negativ besetzt: Die Maschinen lärmen, die Stechuhr piepst, der Fabrikdirektor brüllt. Immer steht der Ton für Macht und Kontrollausübung, für das Unwirtliche und Menschenfeindliche der Maschinenwelt." (Arte Presse) Der Filmhistoriker und Chaplin-Biograf Georges Sadoul notierte 1965: "Mit den Jahren gewinnt 'Moderne Zeiten' immer mehr an Kraft und Homogenität". Und die Zeitung "France Soir" meinte 1972: "Dieser Film von gestern ist ein Film von morgen". "Moderne Zeiten" entstand in den Jahren 1934/35 unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise, die Chaplin nicht nur in den USA, sondern auf einer Weltreise auch in anderen Ländern studiert hatte. Chaplins Meisterwerk aus dem Jahre 1936 zeigt den unsterblichen Tramp im Räderwerk der Industriemaschinerie und zeichnet in Bildern von abgründiger Komik eine Arbeitswelt, die einem Albtraum gleicht. Der über siebzig Jahre alte Film ist heute noch so aktuell wie die Tagesnachrichten; Chaplins "Moderne Zeiten" sind die Zeiten von Arbeitslosigkeit, Streik und Aussperrung; von Produktionsmaximierung, Rationalisierung und Automatisierung. Der Film handelt von Drogen- und Wohnungsproblemen; von totaler Kontrolle des Individuums, öffentlicher Hysterie bei der Verfolgung vermeintlicher Staatsfeinde; und von der staatlichen Fürsorge, der man entfliehen muss, wenn man den Weg zu sonnigeren Horizonten finden will. Als "Moderne Zeiten" herauskam, lag der Beginn der Tonfilmzeit schon mehr als ein halbes Dutzend Jahre zurück, aber wie schon in "Lichter der Großstadt" verweigert Chaplin sich auch hier dem Sprechfilm, es sei denn, Sprache bietet sich ihm als Pointe an, wie in Stimmen von Fernsehschirmen, Schallplatten und aus Radios. In Deutschland kam "Moderne Zeiten" erst 1956 in die Kinos. "Unter den Meisterwerken sind die,Moderne Zeiten' wiederum das Meisterwerk", schrieb der Kritiker Hellmuth Karasek zur Wiederaufführung der Chaplin-Werke 1972. (BR Presse)

The new janitor

(Der neue Pförtner), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1914
Produktion: Keystone Film Company - Verleih: Mutual Film - Produzent: Mack Sennett - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: Frank D. Williams - Darsteller: Al St. John Elevator Boy - Fritz Schade - Minta Durfee - John Francis Dillon Villainous Manager - Glen Cavender Luke Connor, gambler - Charles Chaplin The Janitor - Jess Dandy Bank President - Frank Hayes Accountant - Peggy Page Secretary -

The Pawnshop

(Das Pfandhaus, Charlie als Pfandleiher, Das Pfandleihhaus), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1916
Produktion: Lone Star Corporation - Verleih: Mutual Film - Produzent: Charles Chaplin - Henry P. Caulfield - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: William C. Foster - Roland H. Totheroh - Darsteller: Frank J. Coleman Policeman - Charlotte Mineau Customer - Wesley Ruggles Client with Ring - John Rand Pawnshop Assistant - Edna Purviance His Daughter - James T. Kelley An Old Actor - Charles Chaplin The New Employee - Eric Campbell A Thief - Henry Bergman The Pawnbroker - Albert Austin Customer -

Preston and District Role of Honour

Regie:   N. N., Grossbritannien - 1915
Produktion: Will Onda's Pictures - Regisseur: N. N. -

The star boarder

(Der Lieblingsgast), Regie:   George Nichols, USA - 1914
Produktion: Keystone Film Company - Verleih: Mutual Film - Produzent: Mack Sennett - Regisseur: George Nichols - Drehbuch: Craig Hutchinson - Kamera: Frank D. Williams - Darsteller: Jess Dandy Boarder - Wallace MacDonald Boarder - Rube Miller Boarder - Lee Morris Boarder - William Nigh Boarder - Al St. John Boarder - Phyllis Allen Boarder - Billy Gilbert Boarder - Harry McCoy Boarder assisting with magic lantern show - Hank Mann (--??--) - Edgar Kennedy Landlady's Husband - Gordon Griffith The Son - Minta Durfee Landlady - Alice Davenport Landlady's Friend - Charles Chaplin The Star Boarder -

The rink

(Charlies Rollschuhbahn, Die Rollschuhlaufbahn), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1916
Produktion: Lone Star Corporation - Verleih: Mutual Film - Regisseur: Charles Chaplin - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: George C. Zalibra - William C. Foster (--??--) - Roland H. Totheroh - Architekt: George 'Scotty' Cleethorpe - Darsteller: Leota Bryan Edna's Friend - Lloyd Bacon Guest - Albert Austin Cook - John Rand Waiter - Edna Purviance The Girl - Charlotte Mineau Edna's Friend - James T. Kelley Her Father - Charles Chaplin A Waiter - Posing as Sir Cecil Seltzer - Eric Campbell Mr. Stout - Henry Bergman Mrs. Stout - Frank J. Coleman Restaurant Manager -

The tramp

(Der Vagabund, Der Landstreicher), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1915
Produktion: Essanay Film Manufacturing Company - Verleih: The General Film Company, Inc. - Produzent: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Regisseur: Charles Chaplin - Regieassistent: Ernest Van Pelt - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: William C. Foster - Darsteller: Ernest Van Pelt Farmer - Leo White First Thief - Edna Purviance Farmer's Daughter - Paddy McGuire Farmhand - Bud Jamison Third Thief - Fred Goodwins - Charles Chaplin The Tramp - Lloyd Bacon Second Thief / Edna's Fiancé - Billy Armstrong Minister -
Anmerkungen: Ausschnitte in "The funniest man in the world"

The Tramp and the Dictator

(Der Tramp und der Diktator), Regie:   Kevin Brownlow, Grossbritannien - 2001
Regisseur: Kevin Brownlow - Darsteller: Charles Chaplin Charles Chaplin -
Inhaltsangabe : Der Dokumentarfilm folgt den Dreharbeiten von Charles Chaplins Meisterwerk "Der große Diktator" mit bis vor wenigen Jahren unbekanntem Farbmaterial, das Chaplins Sohn Sidney mit einer 16mm-Kamera am Set gedreht hatte. Die Welt liebte den einen und hasste den anderen: Charles Chaplin und Adolf Hitler wurden im selben Jahr, sogar im selben Monat geboren, der eine in England, der andere in Österreich. Sie kamen beide aus ärmlichen Verhältnissen und träumten früh von einer Künstlerkarriere. Adolf Hitler, der verhinderte Maler, wurde zum schrecklichsten Diktator des 20. Jahrhunderts. Und Charles Chaplin wurde der berühmteste Schauspieler, Autor und Produzent der Kinogeschichte. Aber sie verband mehr als Geburtsjahr und Herkunft. Chaplin wurde 1940 mit seinem bis dahin weltweit erfolgreichsten Film "Der große Diktator" der wohl hellsichtigste und schärfste Kritiker Hitlers und seines Naziregimes. Die Nazis haben die Bedrohung durch Chaplins Film schnell erkannt und den Regisseur und Schauspieler mit allen Mitteln der Propaganda bekämpft. Und Chaplin musste schließlich feststellen, dass die Wirklichkeit viel schrecklicher war, als er sie sich je vorstellen konnte. Ob Adolf Hitler, der das amerikanische Kino liebte, das Meisterwerk seines schärfsten Kritikers je gesehen hat, ist nicht überliefert. Zur Vorführung in der Reichskanzlei hatte er ihn allerdings drei Mal bestellt. "Der Tramp und der Diktator" fragt auch nach der Darstellung Adolf Hitlers in Hollywood-Filmen, nachdem Chaplin mit "The Great Dictator" den Bann gebrochen hatte. Spätestens nach Kriegseintritt der USA 1941 verloren die Studios das Interesse am deutschen Markt. Der Patriotismus boomte und Hitler wurde konsequent lächerlich gemacht. Die erste nennenswerte Anti-Nazi-Komödie war Ernst Lubitschs "To Be or Not to Be". Ab 1942 gab es eine ganze Reihe weiterer Filme, in denen Hitler eine Rolle spielte. Der Schauspieler Bob Watson avancierte zum viel beschäftigten Hitlerdarsteller. (arte Presse)
Anmerkungen: «Filmemacher Kevin Brownlow und Michel Kloft stellen die Frage "Darf man über Hitler lachen? Verharmlost die Satire nicht das menschenverachtende System der Nazis?" Die Antwort geben Chaplins Meisterwerk "Der große Diktator" und seine nachhaltige Wirkung auf Generationen von Kinogängern. Diese Wirkung unterstreichen auch Zeitzeugen wie der amerikanische Regisseur Sidney Lumet.» (arte Presse)

A Woman

(Charlie als Damenfreund, Eine Frau), Regie:   Charles Chaplin, USA - 1915
Produktion: Essanay Film Manufacturing Company - Verleih: The General Film Company, Inc. - Produzent: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Regisseur: Charles Chaplin - Regieassistent: Ernest Van Pelt assistant director (/xx/) - Drehbuch: Charles Chaplin - Kamera: Harry Ensign (/xx/) - William C. Foster - Darsteller: Jess Robbins Soda Vendor (/xx/) - Leo White Idler in the Park (/xx/) - Margie Reiger Father's Lady Friend (/xx/) - Edna Purviance Daughter of the House (/xx/) - Charles Inslee Her Father (/xx/) - Marta Golden Her Mother (/xx/) - Charles Chaplin Gentleman / 'Nora Nettlerash' - Billy Armstrong Father's Friend (/xx/) -
Inhaltsangabe : Die Familie verbringt den Nachmittag im Park. Während Edna und ihre Mutter auf der Parkbank einschlafen, verguckt sich der Vater in eine Spaziergängerin und folgt ihr. Dabei kommt ihm der Vagabund Charlie in die Quere, der sich ebenfalls für die Frau interessiert, und es folgt eine kurze Auseinandersetzung zwischen den Männern. Die Spaziergängerin lotst den Vater daraufhin für ein Versteckspiel weg und beklaut ihn. Charlie gerät währenddessen in einen weiteren Streit und ergreift die Flucht. Als er den Vater sieht, der mit verbundenen Augen auf ein Signal seiner Angebeteten wartet, nutzt er dies als Revanche und stößt ihn in den See. Charlie trifft Edna und ihre Mutter, die begeistert von dem jungen Mann sind und ihn nach Hause zum Essen einladen. Als der Vater zurückkehrt, muss Charlie mit Schrecken erkennen, dass es sich um eben den Mann handelt, den er gerade in den See geschubst hat! Er entscheidet sich eine Verkleidung zu suchen, findet aber nur ein Damenkostüm. Mit Hilfe von Edna, die Gefallen an ihm gefunden hat, perfektioniert er sein Auftreten und rasiert sogar seinen Bart ab. Sein Auftritt ist jedoch so überzeugend, dass ihm sowohl der umtriebige Vater als auch dessen Freund Avancen machen und Charlie sich bald in noch größerer Bedrängnis sieht ... (ARTE Presse)
Anmerkungen: «"Charlie Chaplin - A Woman" entstand 1915 während einer kurzen Phase vor seinem Wechsel zur Mutual Film Cooperation, in der Chaplin für die Essanay Film Manufacturing Company arbeitete. Seine Filmkarriere begann einige Jahre zuvor bei den Keystone Studios, deren Direktor Mack Sennett den jungen Briten in einer tourenden Varietétruppe entdeckte, in der dieser gemeinsam mit Arthur Stanley Jefferson, der später als Stan Laurel selbst große Kinoerfolge feierte, auftrat. In seiner Zeit bei Keystone schafft Chaplin seinen wohl berühmtesten Charakter, den Vagabunden -In seiner Zeit bei Keystone schafft Chaplin seinen wohl berühmtesten Charakter, den Vagabunden - im Original "The Tramp". Chaplins Vagabund vereinte Eigenschaften des Landstreichers mit dem Stolz und den Manieren eines Gentlemans. Dieser Kontrast wird auch in dem unausgeglichenen Kleidungsstil der Figur - übergroße Hose und Schuhe, enge Jacke und zu kleiner Hut - unterstrichen. In den zwölf Produktionen, die Chaplin für Essanay drehte, gelingt es ihm, den Charakter weiter auszubauen und seinen komödiantischen Stil weiterzuentwickeln. Als bekanntestes Werk dieser Zeit gilt "Der Tramp" (1915). Ein weiteres Glanzstück ist "A Woman". Chaplin stellt hier sein Talent für Slapstick und Timing zur Schau, verkleidet sich zum dritten und letzten Mal in seiner Karriere als Frau - dieses Mal, um den Vater seiner Angebeteten zu täuschen, und rasiert sich dafür sogar den für ihn typischen Schnurrbart ab. An seiner Seite ist seine damalige "Leading Lady" Edna Purviance zu sehen, die in fast allen frühen Chaplin-Filmen die weibliche Hauptrolle übernahm, unter anderem auch in "The Kid" (1921).Chaplin und Purviance arbeiten auch in "Die Nächte der schönen Frau" ("A Woman in Paris", 1923) zusammen, der ersten Produktion der von Chaplin gemeinsam mit Mary Pickford, Douglas Fairbank und D.W. Griffith gegründeten Filmgesellschaft United Artists. Zwar wird das Melodram von der Kritik hochgelobt, erweist sich jedoch als kommerzieller Misserfolg. Purviance zieht sich bald danach aus dem Filmgeschäft zurück, wird aber von Chaplin bis zu ihrem Tod 1958 unterstützt.» (ARTE Presse)