Touchez pas au grisbi

Wenn es Nacht wird in Paris

Regie: Jacques Becker, , Frankreich, Italien, 1954

    Plakatmotiv Touchez pas au grisbi, © Production Company

    Stills and posters © Production Company


    Stab und Besetzung

    Produzent Robert Dorfmann
    Regisseur Jacques Becker
    Drehbuch Maurice Griffe
    Kamera Pierre Montazel
    Musik Jean Wiener
    Darsteller Jean Gabin [Max]
    René Dary [Riton]
    Jeanne Moreau [Josy]
    Dora Doll [Lola]
    Lino Ventura [Angelo]
    Paul Oettly [Oscar]
    Delia Scala [Huguette]

    Technische Angaben
    Kategorie: Langspiel Film
    Technische Info: Format: 35 mm, 1:1,37 - Ratio: 1:1,37 - Schwarz-Weiss Film,Länge: 100 Minuten
    Tonsystem: Mono
    Vorhandene Kopien: Kopien des Films sind erhalten
    Szenenphoto aus Touchez pas au grisbi, © Production Company

    Inhaltsangabe
    Am Flughafen Orly rauben der Ganove Max und sein Kumpane Riton 50 Millionen Francs in Form von Goldbarren. Zunächst verbindet noch keiner ihre Namen mit dem Verbrechen. Um sie zu beeindrucken, erzählt der unvorsichtige Riton jedoch bald seiner Freundin, der Nachtclubtänzerin Josy, von dem perfekten Raub. Doch Riton hat sich in die falsche Frau verliebt: Josy plaudert das Geheimnis gegenüber ihrem neuen Freund und Zuhälter, dem Drogenboss Angelo aus. Dieser plant nun seinerseits, sich den Goldraub gewaltsam anzueignen. Einige von Angelos Männern lauern Max in seiner Wohnung auf, doch er kann den Angriff erfolgreich abwehren. Ihm wird bewusst, dass der Verrat von Josy ausgegangen sein muss, von deren Affäre mit Angelo er seit kurzem weiss und dass sein Freund Riton folglich wie er selbst in Gefahr schwebt.

    Es gelingt ihm, diesen ungesehen in seine geheime neue Wohnung zu bringen, wo er ihm von Josys Untreue berichtet. Am nächsten Tag bringt Max die Goldbarren zu seinem Onkel, einem Hehler, um das Gold zu verkaufen. Entgegen der Absprache wartet Riton nicht auf seinen Freund, sondern fährt zu Josy. In ihrer Wohnung lauern ihm bereits Angelos Hintermänner auf, die ihn bewusstlos schlagen und in einem Krankenwagen entführen. Als Lösegeld fordert Angelo die 50 Millionen Francs.

    Für Max stellt sich nun eine alles entscheidende Frage: Ist ihm die Freundschaft zu Riton mehr wert als das Geld, das ihm ein sorgloses Leben garantieren würde? (arte Presse)

    Szenenphoto aus Touchez pas au grisbi, © Production Company
    Kritiken : "Hochspannung mit Staraufgebot" (tele)
    Szenenphoto aus Touchez pas au grisbi, © Production Company

    Anmerkungen : "Wenn es Nacht wird in Paris" zeigt den Zuschauern das Milieu der Pariser Unterwelt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Beruhend auf dem Besteller "Grisbi or not grisbi" von Albert Simonin schuf Regisseur Jacques Becker einen klassischen Film Noir. Das Prinzip verfeindeter und sich bekriegender "Gangs" wie sie auch aus den amerikanischen Gangsterfilmen geläufig sind, taucht darin ebenfalls auf.

    Allerdings ist die Grundstimmung hier eine andere: Die lockeren Sprüche, der Glamour und die pittoreske Szenerie amerikanischer Pendants weichen einer abgeklärten Ernsthaftigkeit. Zudem sind die Figuren nicht eindeutig in "gut" und "böse" einzuteilen und die Welt, in der sie sich bewegen präsentiert sich in Grautönen irgendwo zwischen Schwarz und Weiss. So liefert der Film bis zum Ende kein moralisches Urteil ab. Die Inbrunst, mit welcher Charakterdarsteller Jean Gabin die Rolle des in die Jahre gekommenen Kriminellen Max spielt, macht den Film allein schon sehenswert. 1954 wurde er für diese herausragende schauspielerische Leistung bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Preis für die beste männliche Hauptrolle ausgezeichnet. (arte Presse)

    Touchez pas au grisbi is a motion picture produced in the year 1954 as a Frankreich, Italien production. The Film was directed by Jacques Becker, with Jean Gabin, René Dary, Jeanne Moreau, Dora Doll, Lino Ventura, in the leading parts.

    Szenenphoto aus Touchez pas au grisbi, © Production Company

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

      Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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