The far country

Über den Todespass

Regie: Anthony Mann, , USA, 1954


    Genre: Western,

Szenenphoto aus The far country, © Universal Pictures

Stills and posters © Universal Pictures


Stab und Besetzung

Produktion Universal Pictures
Produzent Aaron Rosenberg
Regisseur Anthony Mann
Drehbuch Borden Chase
Nach einer Vorlage von Borden Chase
Kamera William H. Daniels
Schnitt Russell F. Schoengarth
Architekt Alexander Golitzen
Bernard Herzbrun
Darsteller James Stewart [Jeff Webster]
Walter Brennan [Ben Tatum]
Steve Brodie [Ives]
Corinne Calvet [Renée Vallon]
Royal Dano [Luke]
Jack Elam [Frank Newberry]
Jay C. Flippen [Dawson Marshal Rube Morris]
Kathleen Freeman [Grits]
Connie Gilchrist [Hominy]
Ruth Gordon [Ronda Castle]
Chubby Johnson [Dusty]
John Mackin
John McIntire [Skagway Sheriff Gannon]
Harry Morgan [Ketchum Unter dem Namen Henry Morgan]
Connie Van [Molasses]
Robert J. Wilke [Madden]

Technische Angaben
Kategorie: Langspiel Film
Technische Info: Format: 35 mm, 1:2,35 - Ratio: Cinemascope - Farbfilm Technicolor,Länge: 93 Minuten
Tonsystem: Mono
Szenenphoto aus The far country, © Universal Pictures

Inhaltsangabe
Unter grossen Mühen hat Jeff Webster (James Stewart) mit seinem Freund Ben Tatem (Walter Brennan) eine Herde Rinder bis nach Skagway getrieben. Ihr Ziel ist Dawson City, wo die beiden mit dem Verkaufserlös Schürfrechte im dortigen Goldgebiet erwerben wollen. Doch sie werden aufgehalten. Als Jeff die Tiere durch die Hauptstrasse von Skagway treibt und dabei eine Hinrichtung stört, gerät er in Konflikt mit dem zwielichtigen, selbst ernannten Gesetzeshüter Gannon (John McIntire). Der Schurke nutzt die Gelegenheit und „beschlagnahmt" die komplette Viehherde. Jeff vermeidet die offene Auseinandersetzung und führt im Auftrag von Ronda Castle (Ruth Roman), die ihn vor Gannons Galgen bewahrt, einen Treck in die Goldgräberstadt Dawson, wo Ronda einen Saloon eröffnen will. Durch einen Trick gelingt es Jeff, wieder in Besitz seiner Viehherde zu gelangen und die Tiere in Dawson wie geplant zu verkaufen. Binnen kurzer Zeit haben er und Ben so viel Gold geschürft, dass sie sich endlich zur Ruhe setzen könnten. Doch da trifft Gannon in Begleitung eines Revolverhelden in Dawson ein. Mit Gewalt eignet er sich nach und nach die Schürfrechte aller Goldsucher an. Die verängstigten Männer wollen Jeff zu ihrem Sheriff machen, damit er sie vor Gannon beschützt - doch der lehnt ab. Als Jeff sein Gold in Sicherheit bringen will, gerät er in einen Hinterhalt, in dem sein Freund Ben erschossen wird. Schwer verletzt stellt Jeff sich Gannon und dessen Männern. (ARD Presse)

Jeff Webster treibt seinen Viehtreck durch die Hauptstrasse von Skagway und stört dabei eine Hinrichtung. Das Gericht beschlagnahmt seine Herde, und nur die Saloon-Besitzerin Ronda Castle bewahrt ihn vor dem Strick. Sie ist mit dem skrupellosen Geschäftemacher Gannon liiert, der das Gesetz in dieser Stadt verkörpert. Webster lässt sich von Ronda engagieren, einen Treck nach Dawson zu führen, und holt sich auch seine eigene Herde zurück. In Dawson will er mit dem Erlös Schürfrechte erwerben, um nach Gold zu graben; dabei gerät er mit den friedlichen Bürgern zusammen, aber auch wiederum mit Gannon, der sich an Jeff rächen will. Jeff hält an seinen Zielen fest, es fällt ihm verdammt schwer, sich für etwas anderes zu engagieren als für seine eigenen Geschäfte... (wdr Presse)

Alaska im Jahr 1899: Mit seinem Freund Ben Tatem treibt Jeff Webster seine Herde durch die Hauptstrasse von Skagway und gerät damit mitten in das Geschehen um eine Hinrichtung...
Sheriff Gannon konfisziert das Vieh und die beiden werden ins Gefängnis gesteckt. Zwar werden sie von der Saloon-Besitzerin Rhonda freigekauft, doch nun stehen sie ohne Vieh und ohne einen Pfennig Geld da. Dabei wollten sie von dem Erlös aus der Herde Schürfrechte erwerben und nach Gold suchen.
Rhonda kann sie überreden, mit ihr einen Treck nach Dawson zu geleiten. Unterwegs kehrt Jeff heimlich nach Skagway zurück und holt sich sein Vieh wieder zurück. Von der jungen Renée, die sich dem Treck anschliesst, erfährt er, dass Gannon ihm hart auf den Fersen ist, doch man schafft die gefährliche Strecke, sogar den gefürchteten Todespass.
In der Stadt Dawson sind die Neuankömmlinge jedoch nicht gern gesehen. Der Sheriff taucht in Dawson auf und versetzt mit seinen Leuten die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Aber erst als sein Freund Ben einem Mordanschlag zum Opfer fällt, gibt Jeff seine Haltung des indifferenten Beobachters und Zynikers auf... (BR Presse)

Kritiken : "Die fünfte Zusammenarbeit zwischen Anthony Mann und James Stewart bietet facettenreiche Figuren vor grandioser Naturkulisse." (tele)
Szenenphoto aus The far country, © Universal Pictures

Anmerkungen : "Ich liebe 'Über den Todespass' über alles, weil der Film eine extreme Darstellung des verzweifelten und triumphierenden Kampfes des Individuums und damit eines der zentralen Themen des amerikanischen Films ist; der Held wütet gegen mythische Herausforderungen und findet seine Existenz nur noch in einer wilden Autonomie." (Raymond Bellour, "Le western")

Die beeindruckenden Naturaufnahmen des klassischen Westerns "Über den Todespass" entstanden vor der Kulisse kanadischer Nationalparks.
Regisseur Anthony Mann inszenierte fünf Western mit dem Hauptdarsteller James Stewart, neben "Über den Todespass" zählen dazu "Winchester 73" (1950), "Meuterei am Schlangenfluss", "Nackte Gewalt" (beide 1952) und "Der Mann aus Laramie" (1955). (arte Presse)

""Über den Todespass" war nach "Winchester 73" und "Meuterei am Schlangenfluss" der dritte Western, zu dem Anthony Manns bevorzugter Autor Borden Chase das Drehbuch schrieb. Das gemeinsame Thema dieser Western-Klassiker: Ein Mann im Konflikt mit der Vergangenheit, der sich seine Zukunft erkämpft; die zynische Komplizität zwischen dem Helden und seinem Widersacher und der erbarmungslose Kampf mit der Natur und in der Natur, der zur mythischen Herausforderung wird, bei der sich die Auseinandersetzung der Menschen in einem, so Anthony Mann, "Kampf der Elemente" spiegelt." (Roland Johannes, wdr-Presse)

«Anthony Mann (1906 - 1967), "berühmt wegen seines innovativen visuellen Stils und seiner ganz persönlichen Art, die Charaktere seiner Filme zu entwickeln" (Leonard Maltin), hat in den 25 Jahren seiner Karriere, die 1947 mit "In der Klemme" begann und mit "Todestanz eines Killers" 1967 endete, etwa 40 Filme geschaffen.
Der Western ist Manns schönstes und effektivstes Genre geblieben, elf hat er gedreht, davon fünf mit James Stewart und drei nach Drehbüchern von Borden Chase. Trafen die Regie von Mann, der Darstellungsstil von Stewart und das schriftstellerische Talent von Borden Chase zusammen, waren Meisterwerke wie "Winchester 73", "Meuterei am Schlangenfluss" und "Über den Todespass" das Ergebnis. Aber auch "Nackte Gewalt" und "Der Mann aus Laramie" gehören zu den Sternstunden dieser uramerikanischen Kinogattung. Darüber hinaus hat Mann mit seinem Lieblingsdarsteller der 50er-Jahre die Leinwandbiografie "Die Glenn Miller Story" (1953) und zwei Abarten des typisch amerikanischen "Propaganda"-Films gedreht: den Abenteuer- und "Buddy"-Film "Die Todesbucht von Louisiana" über Ölbohrung an der Südküste der USA, "mit einem naiven Fortschrittsglauben, der dem Triumph der Technik sogar noch den Aufschwung des einheimischen Fischfangs zuschreiben will" (Lexikon des Internationalen Films), und den dramatischen Film "In geheimer Kommandosache" (1955), "der für die Notwendigkeit der nationalen atomaren Verteidigungsbereitschaft wirbt ..." (ebenda).
"Über den Todespass" gilt als Anthony Manns "brillantester und homogenster Film. Er ist ausgezeichnet konstruiert und jede Sequenz könnte, aus dem Zusammenhang gelöst, ein Kurzfilm sein. Wie in einem Puzzle sind die Szenen bis zum Finale miteinander verschränkt" (Die 100 besten Western-Filme, Heyne FB 159).» (BR Presse)

The far country is a motion picture produced in the year 1954 as a USA production. The Film was directed by Anthony Mann, with James Stewart, John Mackin, Corinne Calvet, Jack Elam, Ruth Gordon, in the leading parts.

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