Tatort – Der Schächter

Regie: Jobst Oetzmann, , Deutschland, Österreich, 2002


    Stab und Besetzung

    Regisseur Jobst Oetzmann
    Drehbuch Fred Breinersdorfer
    Kamera Immo Rentz
    Architekt Annette Ganders
    Darsteller Eva Mattes [Hauptkommissarin Klara Blum]
    Justine Hauer [Annika Beck]
    Nikolaus Paryla [Jakob Leeb]
    Ulrich Bähnk [Edgar Rodammer]
    Felix von Manteuffel [Wolfgang Rodammer]
    Michael Hanemann [Singer]
    Hannes Hellmann [Christian Bux]
    Dirk Mühlbach [Ottmar Kurz]
    Hans Georg Nenning

    Technische Angaben
    Kategorie: Fernseh Film
    Technische Info: Ratio: 16:9 - Farbfilm,Länge: 85 Minuten
    Tonsystem: Ton
    Premiere: 7. Dezember 2003 in ARD

    Inhaltsangabe
    Der Sommer ist auf seinem Höhepunkt, im Bodensee baden die Touristen und im Kriminalkommissariat ist Entspannung angesagt. Klara Blum spielt mit Jakob Leeb, dem sie in herzlicher Freundschaft verbunden ist, Boule am Seeufer. Jakob, der in Strassburgs jüdischer Gemeinde das Amt des Schächters bekleidet, ist zur Sommerfrische in Konstanz, wo er vor der Vertreibung seiner Familie Kindheitsjahre verbracht hat. Die Stimmung ist gelassen, und so kann ein Gerücht die Sommeridylle zunächst nur leicht trüben: Auf dem Campingplatz der Rodammers soll ein toter Junge gesehen worden sein. Zwar ist die Leiche wieder verschwunden und der Zeuge weiter gereist, auch vermisst niemand einen Teenager. Sicherheitshalber lässt Klara trotzdem Spuren sichern und befragt Edgar Rodammer, der auf dem Platz als Betreuer arbeitet. Edgar, leicht verhaltensgestört und schnell zu verunsichern, kann nichts Erhellendes beitragen. Trotzdem weigert er sich, Klara in seine Notizen blicken zu lassen, in denen er das Tagesgeschehen festhält.

    Als aus dem Gerücht eine Tatsache wird, ist die sommerliche Entspanntheit vorüber: Ausgerechnet in Jakobs Vorgarten wird der tote Junge aufgefunden. Und sofort gibt es zahlreiche Stimmen, die in dem Schächter den Täter sehen: Ist der Junge nicht durch einen Messerschnitt am Hals getötet worden, der verdächtig dem Schnitt ähnelt, mit dem Schächter ihre Tiere töten? Staatsanwalt Bux setzt sich an die Spitze derer, die Jakob für den Schuldigen halten. Weder die Frage nach einem Motiv noch der auffällige Fundort im Leebschen Garten können Bux von seiner Meinung abbringen. In ihm sind tief sitzende antisemitische Reflexe geweckt, die ihm den Fall in seiner Auflösung ganz einfach erscheinen lassen. Das alte Gerede über Juden, die zur Zubereitung von ungesäuertem Brot das Blut christlicher Kinder brauchen, dient ihm als passendes Mordmotiv.

    Klara ist überzeugt, dass Jakob nichts mit dem toten Jungen in seinem Vorgarten zu tun hat. Sie will sich nicht in die Defensive drängen lassen und besteht darauf, Edgar zu verhören, um herauszufinden, was er so dringend verbergen will. Sehr zum Unwillen von Edgars Bruder Wolfgang Rodammer, der sich mit dem Staatsanwalt verbündet, um seinen Bruder vor dem Verhör zu schützen. Klara aber lässt nicht locker und kämpft für Jakob. (ARD Presse)

    Tatort – Der Schächter ist ein Film, der im Jahr 2002 in Deutschland, Österreich produziert wurde. Regie führte Jobst Oetzmann, mit Eva Mattes, Justine Hauer, Nikolaus Paryla, Ulrich Bähnk, Felix von Manteuffel, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 07. Dezember 2003 in ARD seine Premiere. Kritiken zu Tatort – Der Schächter sind leider nicht verfügbar.

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