Desire

Directed by: Frank Borzage, USA, 1936

USA, 1936
Plakatmotiv Desire, © Paramount Pictures, Inc.


Cast and Credits

Production Paramount Pictures, Inc.
Producer Ernst Lubitsch
Director Frank Borzage
Scenario Samuel Hoffenstein
Edwin Justus Mayer
Waldemar Young
Director of Photography Charles Lang
Victor Milner
Composer Friedrich Hollaender
Friedrich Hollaender
Editor William Shea
Cast Gary Cooper [Tom Bradley]
Ernest Cossart [Aristide Duval]
Marlene Dietrich [Madeleine de Beaupré]
William Frawley [Mr. Gibson]
John Halliday [Carlos Margoli]
Alan Mowbray [Dr. Eduard Pauquet]

Technical specifications
Category: Feature Film
Technical Details: Format: 35 mm, 1:1,37 - Ratio: 1:1,37 - Black and White,Length: 99 minutes
Sound System: mono
Survival Status: Prints of this picture exist
Szenenphoto aus Desire, © Paramount Pictures, Inc.

Synopsis in German
Auf seiner Reise durch Europa lernt der junge amerikanische Ingenieur Tom Bradley in Spanien die verführerische Madeleine de Beaupré kennen. Er verliebt sich in sie, nicht ahnend, dass dieses göttliche Wesen eine raffinierte Juwelendiebin ist.

Kaum hat Tom Bradley, ein netter junger Mann aus den Staaten, zum ersten Mal seinen Fuss auf europäischen Boden gesetzt, lernt er auch schon die elegante Madeleine de Beaupré kennen. Was Tom nicht weiss: Madeleine ist eine Juwelendiebin und hat gerade durch einen gerissenen Coup in Paris ein besonders wertvolles Perlencollier geklaut. Jetzt ist sie mit ihrer Beute auf der Flucht vor der Justiz. An der Grenze zwischen Frankreich und Spanien steckt Madeleine Tom die Kette zu, der sie ahnungslos durch den Zoll schmuggelt. Um das Collier wieder an sich zu bringen, muss Madeleine Tom auf den Fersen bleiben. Und Tom verliebt sich natürlich unsterblich in die hinreissende Diebin. Als Madeleines Komplize Carlos ins Spiel kommt und Madeleine drängt, Tom aus dem Weg zu schaffen, erkennt sie plötzlich, dass auch sie sich in Tom verliebt hat. Kommt ihr die Liebe beim Geschäft ihres Lebens in die Quere? Madeleine muss sich entscheiden: für die Liebe oder für das Collier. Oder begleiten sie letztlich die Perlen auf ihrem Weg zum Glück? (arte Presse)

Szenenphoto aus Desire, © Paramount Pictures, Inc.
Reviews in German: Marlene Dietrich ist endlich von Josef von Sternberg losgekommen. Die neue Regie behagt ihr ersichtlich und fördert sie künstlerisch außerordentlich. Aus einem vervampten Luderchen ist ein Mensch mit Herz gewoden. (Licht Bild Bühne, 3.4. 1936)

Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Josef von Sternberg trat Marlene Dietrich in DESIRE erstmals in einer Tonfilmkomödie, produziert vom Meister des Genres, Ernst Lubitsch, auf. Was die Kostüme betraf, so schöpfte Travis Banton in seinem bereits achten Dietrich-Film aus dem Vollen. Maria Riva, die Tochter von Marlene Dietrich, dazu: "Den für diesen Film entworfenen Kostümen haben die Veränderungen von Zeitgeschmack und Mode nichts anhaben können. (...) Marlene trug in dem Film ihre eigene Sammlung von Cabochon-Smaragden und Diamanten." (Peter Riva / Jean-Jaques Naudet, Marlene Dietrich, kommentiert von Maria Riva, Berlin 2001, S. 176-177)

Da sie sich (...) in technischen Dingen hervorragend auskannte, konnte sie dem Kameramann Victor Milner immer wieder die besten Einstellungen für sich (...) vorschlagen. "Sie war eine Perfektionistin", erklärte Edith Head, die damals mit Chef-Kostümbildner Travis Banton zusammenarbeitete. Am Anfang der Dreharbeiten zu DESIRE mußte sie für die Dietrich einmal 36 Stunden - nur von drei Stunden Schlaf unterbrochen - durcharbeiten, um für eine Szene den richtigen Hut zu finden. (Donald Spoto, Marlene Dietrich - Biographie, München 1992, S. 155)

Marlene Dietrich darf in diesem Film zeigen, daß sie eine Schauspielerin ist, sie darf sogar singen, und was für Erinnerungen (...) diese rauhe Stimme wachruft! (Graham Greene, in: The Spectator, London, 3.4.1936)

"SEHNSUCHT kann als der beste Film gelten, den Marlene Dietrich seit ihrem Abschied aus Deutschland gemacht hat. Sie darf in diesem Film zeigen, daß sie eine Schauspielerin ist, sie darf sogar singen, und was für Erinnerungen an eine billige Tingeltangelsängerin mit schief aufgesetztem Zylinder diese rauhe Stimme wachruft!" (Graham Greene)

"As you desire them … the screen's most beautiful woman and the screen's most dashing lover … falling in love again!" Wenn ein Ingenieur aus Detroit und eine schöne internationale Juwelendiebin in Spanien aneinandergeraten - und die beiden von Gary Cooper und Marlene Dietrich gespielt werden - sprühen in einer Komödie, die der große Ernst Lubitsch produziert hat, natürlich die melodramatischen Funken. Sein und Schein, List und Täuschung, der Kampf der Geschlechter als elegant eingefädeltes erotisches Arrangement voller scharfzüngiger Wendungen: der Lubitsch-Touch in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit. (kinountersternen.at)
Szenenphoto aus Desire, © Paramount Pictures, Inc.
Remarks and general Information in German: "Hintergrundinformationen:
Die bezaubernde Gaunerkomödie und Liebesgeschichte war der erste Film Marlene Dietrichs nach der Ära Josef von Sternberg und zählt zu Recht zu einem der schönsten Filme der 30er Jahre. Marlene Dietrich und Gary Cooper sind - wie in "Morocco" (1930, Regie: Josef von Sternberg) - ein hinreissendes Gespann. Hervorragende Dialoge und eine dichte Dramaturgie setzen die beiden grossen Schauspieler bestens in Szene. Und so wird es für den Zuschauer ein köstliches Vergnügen, dem Verwirrspiel um Perlen, Liebe und Glück zuzuschauen. Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Charmante Komödie mit guten Darstellern und witzigen Dialogen, deren Spiel um Schein und Sein von Auslassungen und Ellipsen lebt." Das Drehbuch entstand nach einem Theaterstück von Hans Székely und R. A. Stemmle sowie nach dem Film "Die schönen Tage von Aranjuez" aus dem Jahr 1933." (arte Presse

General Information

Desire is a motion picture produced in the year 1936 as a USA production. The Film was directed by Frank Borzage, with Gary Cooper, Ernest Cossart, Marlene Dietrich, William Frawley, John Halliday, in the leading parts.

Bibliography Cinémathèque Suisse nr. 196, November 2001

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:

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