L' Incident d'Ox-Bow

The Ox-Bow Incident

Mise en scène: William A. Wellman, USA, 1942

USA, 1942
Plakatmotiv L' Incident d'Ox-Bow, © 20th Century-Fox Film Corporation


Génénerique

Production 20th Century-Fox Film Corporation
Metteur en scène William A. Wellman
Scénariste Lamar Trotti
D'après Lamar Trotti
Directeur de la Photographie Arthur C. Miller
Musique Cyril J. Mockridge
Direction artistique James Basevi
Acteurs Henry Fonda [Gil Carter]
Dana Andrews [Martin]
Matt Bridges [Judge Davies]
Frank Conroy [Tetley]
Jane Darwell [Ma]
Harry Davenport [Cowboy]
William Eythe [Gerald Tetley]
Mary Beth Hughes [Rose Mapen]
Paul Hurst [Cowboy]
Marc Lawrence [Art Croft]
Harry Morgan [Al]
Anthony Quinn [Juan Martinez]

Spécifications techniques
Categorie: Long Métrage
Infos techniques: Format: 35 mm, 1:1,37 - Aspect: 1:1,37 - Noir et Blanc,Durée: 72 minutes
Sonorisation: mono
FSK ab 12 Jahren,
Szenenphoto aus L' Incident d'Ox-Bow, © 20th Century-Fox Film Corporation

Sommaire (en Allemand)
Nevada 1885. Nach einem harten Winter kommen die beiden Cowboys Gil Carter und Art Croft in eine abgelegene Westernsiedlung. Als sie sich gerade im Saloon einen Whisky gönnen, verbreitet ein junger Mann die Nachricht, ein Viehzüchter sei erschossen worden, und Poncho ergänzt, er habe in den Bergen drei Fremde Kinkaids Pferde reiten sehen. Sofort entbrennt eine lebhafte Debatte unter den Männern, was zu tun sei.
Gesetzwidrig wird ein Suchtrupp eingeschworen, dem sich auch Gil und Art anschliessen müssen. Nach einem langen, beschwerlichen Ritt werden in der Nacht drei friedlich lagernde Männer gefangen genommen: der Rancher Martin, ein Mexikaner und der alte "Dadd".
Obwohl sie ihre Unchuld beteuern, erklären Tetley und seine Gesinnungsgenossen den Ort zum Gericht. Als Schuldbeweis genügt ihnen, dass sie bei den Männern Rinder des Viehzüchters ohne Kaufbeleg und einen Revolver finden. Urteil: Hängen. Vergeblich lehnt sich Gil gegen das ganze Verfahren auf. Als das Lynchurteil vollstreckt ist, reiten die meisten der Männer tief betroffen zurück. Auf dem Heimweg begegnen sie dem Sheriff, der berichtet, dass der Viehzüchter lebt und die wirklichen Täter im Gefängnis sitzen. Major Tetley erschiesst sich aus Angst vor dem aufgebrachten Mob, der einen Sündenbock sucht; Gil und Art werden Martins Witwe den Abschiedsbrief bringen.... (BR Presse)

Szenenphoto aus L' Incident d'Ox-Bow, © 20th Century-Fox Film Corporation
Critiques (en Allemand): "Ein in Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Faschismus entstandener klassischer Western mit der zeitlosen Botschaft, dass Respekt vor dem Recht und Ehrfurcht vor dem Menschenleben sich gegenseitig bedingen" (Lex. des Internat. Films).

"Drei Unschuldige, die man des Raubes und Mordes bezichtigt, werden von Ranchern wider Recht und Gesetz gelyncht. Gute Charakterisierung der einzelnen Typen." (Falter Studio Kino München)
Szenenphoto aus L' Incident d'Ox-Bow, © 20th Century-Fox Film Corporation
Remarques géneraux (en Allemand): "Hintergrundinformationen:
In seinem ersten Western setzt sich William Wellman (1896 - 1975) ausgerechnet 1943 mit Faschismus und Lynchjustiz auseinander. In den USA war "Ritt zum Ox-Bow" damals "ein unwillkommener unzeitgemässer Film - eine Analyse des amerikanischen Faschismus mitten im Krieg Amerikas gegen die Faschisten". Heute ist er längst zum Klassiker geworden, "mit der zeitlosen Botschaft, dass Respekt vor dem Recht und Ehrfurcht vor dem Menschenleben sich gegenseitig bedingen" (LIF).
"Ritt zum Ox-Bow" entstand nach dem Roman "The Ox-Bow lncident" von Walter van Tilburg Clark und präsentiert dem mit Helden verwöhnten Westernpublikum zum ersten Mal in der Genre-Geschichte einen ganz und gar unheroischen "Helden".
Vor allem aber hat Wellman sich bei seinem Westernerstling, der wie jeder Klassiker kein Best-, sondern ein Longseller war, das Problem der Lynchjustiz gründlich durchleuchtet." (BR Presse)

In seinem ersten Western setzte sich Hollywood-Regisseur William A. Wellman ("Buffalo Bill", "Karawane der Frauen", "Es wird immer wieder Tag") mitten im Krieg mit (amerikanischem) Faschismus und Lynchjustiz auseinander. Drei Männer werden bei einer fremden-feindlichen Menschenjagd von einem illegalen Aufgebot unter dem unbegründeten Verdacht des Pferdediebstahls und Mordes gehenkt: Ein düsterer Westernklassiker mit der zeitlosen Botschaft, dass Respekt vor dem Recht und Ehrfurcht vor dem Menschenleben sich gegenseitig bedingen.
"Ritt zum Ox-Bow" entstand nach dem Roman "The Ox-Bow lncident" von Walter van Tilburg Clark. Regisseur des Films ist der Hollywood-Altmeister William A. Wellman (1896-1975), der mit seiner Inszenierung seinerzeit Aufsehen erregte, weil der inzwischen klassische Western scheinbar zur Unzeit - alle Anstrengungen galten damals dem Kampf gegen Japan und Nazi-Deutschland - Mitläufertum, Mordlust und unrechtes Handeln aus Lebensangst kritisch beleuchtete. Ungewöhnlich auch der ganz und gar unheroische Western-"Held" des Films: Henry Fonda spielt einen Verlierer und Feigling, der sich von Stärkeren verhöhnen lässt und auf den Schwächeren herumtrampelt. (wdr Presse)

General Information

L' Incident d'Ox-Bow is a motion picture produced in the year 1942 as a USA production. The Film was directed by William A. Wellman, with Henry Fonda, Anthony Quinn, Frank Conroy, Jane Darwell, Harry Davenport, in the leading parts.

Szenenphoto aus L' Incident d'Ox-Bow, © 20th Century-Fox Film Corporation

Bibliographie - Roger Manvell, film and the public, pg 146-149;
- Filmkritik Nr. 3 / 1965
- Film Nr. 8, Drehbuchabdruck in Film Nr. 10
- Action 6-7, pg 25

Szenenphoto aus L' Incident d'Ox-Bow, © 20th Century-Fox Film Corporation

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

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